Die Liste der Auftritte der Chöre ist lang, es wurden schon viele Erfolge gefeiert, zum Beispiel mit „Irischer Abend“, „Musical and More“, „Leben im All“, „Zirkus Furioso“,
„Sing for Joy“, „Feel The Love“, „Afrika“ und „Ritter Rost“. Nicht zu vergessen das große Jubiläumskonzert 2014! 2016 „ROCK MY SOUL“ und in diesem Jahr „Best of 10“, das Jubiläumskonzert des Chors inTakt!

Auszug der letzten Auftritte:

Fotos: Raoul Lorbeer

10 Jahre Popchor inTakt – „Best of 10“

Anfangs präsentierte der Stammchor (Leitung Anna Stockmann), ein erfahrener Chor, bestehend aus Sängerinnen und Sängern der älteren Generation des Liederkranz, zwei schöne Stücke „So schön wie heut“ und „Ich wünsch dir Zeit“. Anschließend gab es ein Ständchen zum Geburtstag von „inTakt“: „Gratulation dem Chor inTakt“. Hier wurde das beliebte Lied der „Wise Guys“ textlich auf den Chor inTakt angepasst. Eine tolle Idee, der Text stammte aus den Federn des Stammchor-Sängers Harald Willekes. Viel Applaus und Begeisterung seitens der Sängerinnen und Sänger von inTakt!

Anschließend griff inTakt tief in seine Repertoire-Kiste hinein und holte zwei Lieder aus dem Konzert „Irischer Abend, 2009“ hervor: „Riversong (A Celtic Celebration)“ sowie „Irish Blessing“. Der ausdrucksstarke Riversong wurde von den Sängerinnen und Sängern hervorragend interpretiert, der Spaß am Song war offensichtlich und nicht zu überhören, der Abschluss genau auf den Punkt! Schlagzeuger Andreas Probst lieferte gekonnt den keltischen denRhythmus dazu. Besinnlich ging es mit dem Song „Irisch Blessing“ weiter, ehe der inTakt das Land und das Jahr wechselte: Aus dem Konzert „Afrika“ von 2013 sang man „Afrika“ von „Toto“. Ein gewaltiges Gewitter*, welches die Sängerinnen und Sänger anfangs akustisch simulierten (Händereiben, Schnipsen, Klopfen – und Donner durch gemeinsames Hüpfen), verlieh dem Song eine tolle Stimmung.

Mit ihrem Gastauftritt zeigte der erst vor etwa einem Jahr gegründete Frauenchor „Reine Frauensache!“, unter der Leitung von Melanie Schlerf, was er drauf hat: Selbstbewusstsein  und Frauenpower mit den Songs „I feel pretty!“ aus dem Musical „West Side Story“ und „Für Frauen ist das kein Problem“ (Max Raabe).

Nach der Pause gab es einen Ausschnitt aus dem Krimikonzert „Mord im Sopran, 2015“. Auch die Schauspieler aus den Reihen der Sängerinnen und Sänger waren noch einmal mit dabei und spielten ein paar kurze Szenen. Die Songs zum Thema lieferte inTakt: Kriminaltango, Pink Panther, I`m Walking, Bond Medley und Jailhouse Rock.

Nun führte Chorleiterin Melanie Schlerf – wie gewohnt in Bestform – ihren Chor inTakt zum Höhepunkt des Konzerts: Zunächst „I`ll be there“, „California Dreamin“ und „Tears in Heaven“ dann „Bohemien Rhapsody von Queen“: Ein anspruchsvolles Stück, sehr sehr gut gesungen von inTakt und klasse begleitet von der Band. Nach Robbie Williams „Angels“ drückten die Sängerinnen und Sänger von inTakt mit dem Song „Nothing`s gonna stop us“ (Starship) aus, wie es weitergehen wird mit dem Chor inTakt: Gemeinschaft, gute Laune, Spaß am Singen, neue spannende Projekte!

Zwei Zugaben forderte das begeisterte Publikum! Toll war die Zugabe „Africa“ von Toto: Gemeinsam mit dem Publikum simulierte inTakt noch einmal das Gewitter*, dann ging man in den Song „Africa“ über, das Publikum klatschte begeistert mit.

Beste Stimmung, ein tolles Jubiläumskonzert, auf geht es, in die nächsten zehn Jahre inTakt! Der Liederkranz Magstadt 1839 e.V. hat mit der Gründung des jungen Chors inTakt 2007 alles richtig gemacht! Wir sind gespannt auf die nächsten Projekte unter der Leitung von Melanie Schlerf!

Geheimnisvolle Zeiten“ in der Festhalle Magstadt

Eine mysteriöse Kette, ein magischer Spiegel und 16 junge Sängerinnen und Sänger bestimmten am vergangenen Samstagabend das Geschehen in der Festhalle.

It was Showtime – die Chorlours präsentierten das Musical „Geheimnisvolle Zeiten“, ein Stück, das sie selbst geschrieben haben. Es hat einige Zeit gedauert von der ersten Idee bis zur Fertigstellung, aber was lange währt, wird endlich gut – und gut ist es geworden, richtig gut! Der Jugendchor zeigte sich frisch und stimmgewaltiger denn je, mal melancholisch bei „A Thousand Years“, dann wieder temperamentvoll und beschwingt beim „Jailhouse Rock“. Gelungen auch die Soloeinlage von Simone Fernbach, die mit „Kann denn Liebe Sünde sein“ die Zuschauer für ein paar Minuten in die 30er Jahre zurückversetzte. Und als Elvis (Tim Wurster) die Bühne betrat und mit einem Solo bei „Blue Suede Shoes“ glänzte, kreischten die Mädchen und das Publikum johlte.

So gelang den Cholours eine spannende und unterhaltsame Zeitreise, bei der Hauptdarstellerin Rebecca (Lea Mahns) am Ende wieder glücklich mit ihrer Mutter vereint wurde. Zum Schluss ging der Dank an alle Helfer rund um das Musical, vor allem aber an Chorleiterin Steffi Hoppe, die kurzfristig eingesprungen war, nachdem Anna Stockmann sich seit Januar der privaten Nachwuchsarbeit gewidmet hatte. Mit großem Engagement hat sie die Jugendlichen übernommen und das Stück zur Aufführungsreife gebracht. Das Ergebnis konnte man sehen und hören: Hut ab – die Nachwuchstruppe vom Liederkranz hat´s drauf! Was werden die Chorlours wohl als nächstes auf die Beine stellen? Man weiß es nicht, aber wir freuen uns schon drauf!

Es spielten und sangen: Katharina Abt, Antonia Buske, Simone Fernbach, Marie Fischer, Theresa Huber, Tea Jakopovic, Tabea Jeren, Christine Krag, Nelly Kus, Lea Mahns, Yara Munk, Madeleine Reinhardt, Lina-Sophie Sluyterman, Lara Stäbler, Hannah Vögele, Tim Wurster, Chorleiterin Steffi Hoppe und am Klavier Michael Hajek.

(Karin Wurster)

ROCK MY SOUL – OH HAPPY DAY!

Vergangenen Sonntag ist es den sieben Chören des Liederkranz gelungen, die Magstadter in der vollbesetzten Johannes-Täufer-Kirche mit weltlichen Songs, die in eine Kirche als Konzertraum bestens hinein passen, zu begeistern: ROCK MY SOUL – Lieder, die unsere Seelen bewegen!

Sonja Kautz moderierte den Abend und führte treffend in das kurzweilige Programm ein: „Lieder für uns Menschen, gleich ob und welchen Glaubens – Lieder, die für unsere Werte stehen: Für Frieden und Freundschaft!“

So lauschten die rund 300 Zuhörer gespannt den kleinsten Sängerinnen und Sängern, den HappyKids und den SwingingKids, dem Jugendchor „chorlours“ („Oh Happy Day!“), dem flotten und gut gelaunten Chor inTakt sowie dem erfahrenen Stammchor, der mit tollem Klangvolumen triumphierte.

SING FOR JOY!

„Reine Frauensache!“ nennt sich von nun an der Frauenchor unter der Leitung von Melanie Schlerf. Den 13 Damen war die Freude am Singen wahrlich anzusehen. Sie gaben bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt gefühlvolle Stücke zum besten, unter anderem einen Song aus dem Musical Sister Act: „I will follow Him“. Hierbei übernahm Melanie Kohler den Solopart gekonnt mit der Querflöte – einfach klasse!

HALLELUJAH – DER STAMMCHOR!

Die jahrzehntelange Erfahrung im Chorgesang ist beim Stammchor nicht zu überhören. Souverän präsentierten die Sängerinnen und Sänger bekannte Gospels und das schöne Hallelujah, an das sich so mancher Zuschauer gern erinnerte: 1979 gewann Israel mit diesem Lied den Eurovision Song Contest – damals gesungen von „Gali Atari und Milk & Honey“.

YOU RAISE ME UP!

Auch der selbstbewusste Männerchor moMENte zeigte viel Gefühl. 12 Männer, unter der Leitung von Anna Stockmann, sangen „You raise me up“ von Secret Garden sowie Lieder von Sting und Phil Collins.

INTAKT – COME!

Der Chor inTakt ging mit einem klangvollen „Ukuthula!“, einem afrikanischen Traditional, auf. Das Solo übernahmen hierbei Antje Franzen, Sieglinde Gengenbach und Stefanie Thun – eine tolle Inszenierung bei herrlicher Akkustik! Die Zuschauer konnten nicht nur hören, sondern auch sehen, wie viel Spaß die beinahe 40 Sängerinnen und Sänger am Chorsingen haben. Und vor allem bei „Angel“ von Robbie Williams zeigte der Chor, unter der engagierten Leitung von Melanie Schlerf, was in ihm steckt.

GUTE NACHT UND BIS BALD!

Mit einem „Bajuschki Baju“, von allen Chören gemeinsam gesungen, fand das Konzert seinen Abschluss. Die Seelen der Sängerinnen und Sänger waren auf jeden Fall sehr bewegt – und die der Zuschauer sicherlich auch? Mit dem Konzert ROCK MY SOUL fand eine lange, intensive Zeit der Proben und Vorbereitungen seinen Abschluss. Höchster Lohn für diese Arbeit: Der herzliche Applaus des Publikums – DANKE! (em)

PROGRAMM:

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MAGSTADT KANN CHORMUSIK!

Beim 1. INDIAN SUMMER MAGSTADT hatte der Chor inTakt des Liederkranz Magstadt 1839 e. V. vergangenen Samstag in der Festhalle sieben Chöre aus der Region sowie viele interessierte Zuhörer zu Gast. Bei diesem Chortreffen gab es Lieder zu hören, so kunterbunt wie der Herbst!

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Moderatoren Christa Stoll und Max Neidhardt eröffnete inTakt mit „California Dreaming“, „Angels“ von Robbie Williams und dem Traditional „Irish Blessing“ den abwechslungreichen Abend. Für diesen ersten Auftritt mit der neuen Chorleitern Melanie Schlerf erhielten die 34 Magstadter Sängerinnen und Sänger einen riesigen Applaus!

Unterhaltsam setzte sich das Abendprogramm fort. Popchöre aus Haslach, Öschelbronn, Dettenhausen, Maichingen, Renningen, Malmsheim sowie „SingWERK“ von überall her, präsentierten klasse Songs von Coldplay, Neil Diamond, Sportsfreunde Stiller, Freddy Mercury, Sunrise Avenue oder John Miles, um nur ein paar der vielen Hits zu nennen.

Einmal in das Repertoire anderer Chöre hinein zu hören war für alle Teilnehmer spannend. Unterschiedliche Interpretationen bekannter Lieder, individuelle Choreografien, tosender Applaus, gegenseitige Anerkennung und ein gemeinsames Abschlusslied unter der charmanten Leitung von Melanie Schlerf, bereitete allen Teilnehmern größtes Vergnügen. Dazu gab es den ganzen Abend und bis in die späte Nacht hinein freundschaftliche Gespräche bei leckerem Essen und Getränken – der 1. INDIAN SUMMER MAGSTADT – ein voller Erfolg!

ROCK MY SOUL

Wer jetzt (noch mehr) Lust auf Chormusik bekommen hat kann sich den 13. November 2016 notieren. Die Liederkranz-Chöre, unter der Leitung von Melanie Schlerf und Anna Stockmann, geben ein großes Konzert in der ev. Kirche Magstadt: „ROCK MY SOUL – Lieder, die unsere Seele berühren.“

Fotos: © Elke Mayerhoffer/Christa Stoll/Reinhard Jensen/Alex Zeyer

Gruselig und laut ging es zu, als sich am Sonntag, 19.06.2016, in der Festhalle die SwingingKids und die HappyKids zur Geisterstunde auf Schloss Eulenstein versammelten. „Denn die Geisterstunde ist die schönste Stunde, die es für Gespenster nun mal gibt“, so sang und spielte die Nachwuchstruppe vom Liederkranz in gewohnter Manier mit viel Freude und Begeisterung.

Und als sich herausstellte, dass nicht nur gespukt, sondern auch noch der 1000. Geburtstag des Flaschengeistes gefeiert werden musste, da stimmte der Geisterchor ein lautes Huhuuu an. Auch das ungebetene Erscheinen des Fritz Rabatz von Ach und Krach, der die Krachmaschine stehlen wollte, tat der Stimmung keinen Abbruch und am Ende feierten alle zusammen eine fröhliche Geisterparty. Aber dann musste eben doch irgendwann Schluss sein und es hieß Kräfte sparen für das nächste Fest in 100 Jahren.

Das Krimikonzert des Liederkranz Magstadt 1839 e.V. war am 10.10.2015 in der Festhalle ein großer Erfolg! Beteiligt waren der Stammchor, der Chor inTakt, der Frauenchor und der Männerchor unter der Leitung von Markus Geiger.

Mit dabei waren auch der Jugendchor „chorlours“ sowie die SwingingKids unter der Leitung von Anna Stockmann.

Ohne Krimi geht man in Magstadt nicht ins Bett!

So viel Publikum wie schon lange nicht mehr wollte wissen, was im Liederkranz Magstadt 1839 e.V. außer dem Gesang noch so läuft – und sie wurden nicht enttäuscht!

Schon im Foyer, das blutrot erleuchtet war, deutete ein abgesperrter Tatort auf einen spannenden Konzertabend hin. Und tatsächlich – mitten in einer ganz normalen Chorprobe fällt beim „Kriminaltango“ tatsächlich der berühmte Schuss!

Drei Sängerinnen aus inTakt, Christa Stoll, Karin Wurster und Stefanie Reinhardt, haben gemeinsam eine spannende Geschichte rund um bekannte Krimisongs geschrieben und dem Chorprojekt „Mord im Sopran“ den Startschuss gegeben. 13 singende Schauspieler und alle Chöre des Liederkranzes, angefangen mit den (beinahe) Jüngsten, den SwingingKids, chorlours, inTakt, Stammchor und dem Männer- und Frauenchor, nahmen die völlig neue Herausforderung an, probten, spielten und sangen sich in Höchstform.

In drei Akten wurde die Story rund um den Mord an dem attraktiven Vamp Simone (Tea Jakopovic) mitten in der Chorprobe gespielt und gesungen. Wenn „Der Kommissar geht um“ die 5 Detektive auf den Plan ruft, der coole neue Mitsänger Toni (Max Neidhardt) als GSG-9-Mann in „James-Bond“ – Manier die Verhöre übersteht, der tolpatschige Inspektor Clouseau (Karin Wurster) beinahe Miss Marple (Sonja Kautz) von der Bühne schubst, kann der schöne Magnum (Friedrich Stegmaier) bei „I`m walking“ seine sportlichen Befragungen von Anette (Marie Fischer) unauffällig  durchführen und den „Thriller“ nach Magstadt bringen – oder war es doch ein „Erbstreit“?

Das lässt die überaus neugierige Frau Krause (Hannelore Funk), die „Ohne Krimi nie ins Bett“ geht und den allwissenden Briefträger (Martin Vögele) gerne mit den Wimpern anklimpert,  an die Ökoschwester  des Opfers, die brave Gabi (Hannah Vögele),  denken, aber „Der Mörder ist – nicht – immer der Gärtner“! Und so hat der betrügende Ehemann Alexander (Peter Kilgus), der schöne Frauen und 12-Zylinder von „Mercedes“ liebt, doch noch das Glück, als Derrick (Stefan Sell) endlich von Harry (Rudi Schmitt) den Wagen vorgefahren bekommt, nicht von den 5 Detektiven verhaftet zu werden, weil seine liebende Ehefrau Friedericke (Lea Mahns) – „Only you“ – weinend zusammenbricht und  „Que sera, sera..“ den Mord gesteht und der dirigierende Knastbruder Markus Geiger zum großen Schicksalsong „Jailhouse Rock“ anstimmen kann.

Eine besondere Aufgabe für ein solches Projekt ist natürlich die Gestaltung rund um die Akteure auf der Bühne. Ein echter Hingucker als Plakat, liebevoll gebaute Requisiten, ein tolles Musikerteam, flinke Hände hinter der Bühne, ausgefeilte Tontechnik, das richtige Licht im richtigen Moment, professionelle Visagisten und eine blutrote Tomatensuppe – all das trug zu diesem überaus gelungenen Chorprojekt bei. Begeisterter Applaus und sehr viele Besucher, die noch lange nach dem Krimical sitzen blieben, waren für den Liederkranz das Signal, dass es nicht nur uns selber einen Riesenspaß gemacht hat, sondern auch dem Publikum ausgezeichnet gefiel! Mit ganz viel Herzblut sagen wir Danke!

Wer jetzt Lust bekommen hat, selber mitzumachen: Herzlich willkommen bei den Chören des Liederkranz Magstadt 1839 e.V.! Alle Chöre freuen sich auf neue Gesichter, bei uns findet jeder seinen passenden Chor! (sk)

Gelungenes Jubiläumskonzert 2014

„175 Jahre Liederkranz Magstadt 1839 e.V.“

Mit einem festlichen Konzert hat der Liederkranz Magstadt 1839 e.V. am 11. Oktober 2014 sein 175-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert. Nach dem Motto „Mit 175 ist noch lange nicht Schluss!“ präsentierten die Chöre ihre Lieblingslieder – fetzig, fröhlich, festlich, klassisch, modern, … ein prall gefüllter musikalischer Abend!

Mit voluminösem Gesang eröffneten die rund 60 Sängerinnen und Sänger von Stammchor und inTakt das Konzert. Auf Carl Orffs „Carmina Burana“ folgte eine moderne Reinterpretation von Georg Friedrich Händels „Hallelujah“ aus Messias, 1741 (A Soulful Celebration), der fröhlich-festliche Höhepunkt wurde erreicht mit Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“.

Mit dabei waren die Kinderchöre HappyKids, SwingingKids sowie der Jugendchor „chorlous“ unter der Leitung von Anna Stockmann. Die ganz Kleinen hatten sichtbar Spaß mit dem Gummibärenlied und „Mein kleiner grüner Kaktus“, die Älteren präsentierten moderne Songs von Adel Tawil, Pharrell Williams, Adele, Andreas Bourani und dem beliebten Stuttgarter Rapper Cro.

Ehe es in die Pause ging, verdeutlichten alle Chöre mit „We are the World“ ihre Einigkeit und den Zusammenhalt im Verein. Ein Gänsehaut-Lied, das besonders durch die gesangliche Unterstützung der Kinder seine Besonderheit erlangte.

Nach der Pause sang der junge Chor inTakt englischsprachige Lieder aus seinem breitgefächerten Repertoire. Darunter ABBA, Queen („Bohemian Rhapsody“), Adele und einige irische Songs.

Einen schönen Abschluss fand das kurzweilige Konzert mit der von Harald Willekes neu getexteten Version von Udo Jürgens „Mit 66 Jahren“: Die Geschichte des Vereins, wunderbar verpackt in drei originelle Strophen. Den Refrain: „Mit 175 ist noch lange nicht Schluss“ sangen alle Sängerinnen und Sänger mit voller Überzeugung und aus ganzem Herzen. (em)

Der Liederkranz Magstadt 1839 e.V. dankt allen Musikern für die tolle Unterstützung.

  • Holm Weigel, Posaune
  • Klaus Kreczmarsky, Saxophon
  • Michael Hajek, Piano
  • Michael Klar, Trompete
  • Michaela Gonther-Deubner, Trompete
  • Peter Kreczmarsky, Schlagzeug
  • Roland Hrastinski, Gitarre und Bass
  • Helmut Kühnle, Sologesang

Fotos: Jasmin Beutelsbacher

MAX UND DIE KÄSEBANDE – ein musikalisches Criminal von Peter Schindler

„Max und die Käsebande ziehen furchtlos durch die Lande …“ Diesen und andere Ohrwürmer präsentierten die SwingingKids am Samstag, 17.05.2014, in der Magstadter Festhalle.

Vor so vollem Haus hat der Kinderchor wohl noch selten gesungen, eiligst wurden noch Stühle angekarrt, um den etwa 400 interessierten Zuhörern eine Sitzgelegenheit zu bieten. Kein Wunder, der Kinderchor ist schließlich inzwischen auf über 60 Kinder angewachsen. Entsprechend eng war es deshalb auch auf der Bühne, wo die jungen Sänger und Sängerinnen ihr Publikum ins Käsereich von König Kurt (Collin Waibel) entführten.

Zwei miese Schurken (Jannes und Mattes Huber) hatten dort das Regiment an sich gerissen „Wir sind die Größten, wir sind genial!“ und die schöne Prinzessin Mozzarella (Simone Fernbach) gefangen genommen. Als die Käser aus aller Welt (Tea Jakopovic, Marie Fischer, Lara Stäbler, Leon Trefz, Leon Willekes, Tim Wurster, Katharina Abt, Antonia Buske, Nelly Kus, Hannah Vögele) sich zu ihrem Jahrestreffen versammeln, beschließen sie , sich mit Max (Max Klar) und seiner Käsebande zu verbünden „Abends wenn es dunkel wird zieht die Bande los“.

Gemeinsam mit der etwas glücklosen Mäusepolizei (Vincent Vögele und Luca Sinovcic) überlisten sie die beiden Ganoven und verhindern so die Verbreitung des geschmacklosen, faden Einheitskäses  „Igitt“. Schließlich gelingt es ihnen den korrupten Don Mascarpone (Guilherme Gomes Oliveira) und seine Milchbande für sich zu gewinnen und  Mozzarella zu retten „Es lebe hoch die schöne Königin“ so dass am Ende alle zusammen auf der Bühne das Finale schmettern :“Wir haben´s geschafft, jetzt ist es soweit, das Königreich Käsien ist endlich befreit“.

„Wir haben´s geschafft“, genau das waren sicherlich auch die Gedanken des verantwortlichen Trios, Chorleiterin Anna Stockmann, Jugendleiterin Nina Huber und Pianist Michael Hajek, die es wahrlich nicht immer leicht hatten die große Kinderschar in Schach zu halten.

Wie wunderbar, dass am Ende doch wieder ein solches Kunstwerk entstanden ist (Vielen Dank den Dreien). Ein liebevoll gemaltes Bühnenbild (Danke Familie Höpfner, Familie Gruber und Umberto Angoretti) und ganz reizende Kostüme (Danke liebe Eltern) rundeten die Show ab und was dabei herauskam war überhaupt kein Käse sondern einfach mal wieder „grandioso, furioso, superb, ein Gedicht“!

„Schade dass es schon vorbei ist“, hörte man die Kinder sagen. Ja, wirklich schade, so lange haben sie geprobt und nach zwei Stunden ist alles vorüber. Nur ein paar Ohrwürmer und schöne Erinnerungen bleiben (und auf dem Rießfestival werden die Kids noch ein paar Lieder aus ihrem Musical singen). Aber es geht natürlich weiter und man darf gespannt sein, was die SwingingKids als nächstes auf die Beine stellen. (Karin Wurster)

Afrika – Herzschlag eines Kontinents

Traditionals, Pop-Songs und Musicals

Ein erfolgreicher Konzertabend fand am 12. Oktober 2013 in der Magstadter Festhalle statt. Das für das diesjährige Hauptkonzert gewählte Thema „Afrika“ stieß in Magstadt und Umgebung auf überraschend großes Interesse. Der Kartenvorverkauf lief so gut wie nie und die Festhalle platzte an diesem Abend beinahe aus allen Nähten – Glückliche Gesichter der Sängerinnen und Sänger schon vor Konzertbeginn: Magstadts Herz schlägt für den Liederkranz – und für Afrika!

Die Chöre des Liederkranz Magstadt 1839 e.V. brannten nun darauf dem Publikum ihre Lieder zu präsentieren, welche sie unter der Leitung von Markus Geiger einstudiert hatten. Rhythmisch begleitete „Aranya“ aus Weil der Stadt den Konzertabend. Für weitere musikalische Unterstützung sorgte Michael Hajek am Klavier.

Doch traditionell machte auch in diesem Jahr der Kinderchor „SwingingKids“ den Anfang, mit einem trommelnden und klatschenden Bühnenaufgang mitten durch die Festhalle. Einige Tage zuvor hatten sich die rund 30 Kids bei einem Workshop mit afrikanischer Musik befasst und Stücke wie „Kassoumai Lamba“, „Ayelevi“ und „Lailaiko“ einstudiert. Mit Trommelei, Gesang und Tanz brachten sie nun das Publikum in Afrika-Stimmung und ernteten dafür großen Applaus.

Auch vier Sängerinnen und Sänger des Chors „inTakt“ hatten sich der magischen Wirkung afrikanischer Rhythmen ergeben und den Spaß am Trommeln in einem gemeinsamen Workshop gefunden. Das hörenswerte Ergebnis präsentierten sie mit den Sängerinnen und Sängern von „inTakt“ in den Stücken „Revel in African Seven“ und „African Call“.

Bewegung kam mit dem Song „Pata Pata“ in die Festhalle. „inTakt“ vermittelte eine Fröhlichkeit, die sogleich in der ganzen Festhalle zu spüren war. Die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba feierte Ende der 1960er Jahre mit „Pata Pata“ einen großen Erfolg. Die „inTakt“-Variante kam beim Magstadter Publikum richtig gut an.

Das abwechslungsreiche Konzertprogramm setze sich fort mit Stücken wie „Mungo Akipenda“ und „Siyahamba“. Der Stammchor präsentierte ein Medley aus Disneys „König der Löwen“, in dem Steffi Thun mit einem Solo glänzte.

Nach der Pause setzte sich die musikalische Reise durch Afrika mit dem Chor „inTakt“ fort. „Freedom is Coming“, der Ruf nach Freiheit hallte durch die Festhalle. Dieser Ruf steigerte sich anschließend in dem kämpferischen Lied „Izo kunyathel` i`Afrika“. Das Publikum war beeindruckt von der ausdrucksstarken Interpretation der Sängerinnen und Sänger.

Dann wurde es plötzlich still in der Halle. Ein Gewitter zog auf, welches „inTakt“ durch reiben, schnipsen, klopfen und hüpfen simulierte. Das Unwetter stellte eine passende Einleitung auf das folgende Lied „Africa“ von Toto dar, gefühlvoll begleitet von Michael Hajek am Klavier und „Aranya“ an der Trommel. Mit „Waka Waka“ von Shakira nahm „inTakt“ wieder Fahrt auf, um dann die afrikanische Nationalhymne zu Besten zu geben.

Der extra für das Konzert formierte Frauenchor vermittelte eine gefühlvolle Stimmung mit Liedern wie „Hambani Kahle“ (Das Licht erleuchte die Nacht) und „Adiemus“, gesanglich ganz toll verstärkt durch die „SwingingKids“.

Der Stammchor betrat nun die Bühne und sang gemeinsam mit den SwingingKids „The Lion Sleeps Tonight“. Die teilweise schwäbisch interpretierten Texte kamen beim Magstadter Publikum klasse an!

Den grandiosen Abschluss des gelungenen Konzerts fanden alle Chöre vereint auf der Bühne mit dem Gänsehautlied „We Are The World“ von Michael Jackson – nicht ohne zuvor auf das Spendenprojekt des Abends aufmerksam zu machen: Vereinsvorsitzende Christa Stoll bat um Spenden für Dr. Denis Mukwege und sein Panzi Hospital in der Demokratischen Republik Kongo. Dort werden vergewaltigte und traumatisierte Frauen und Mädchen behandelt.

Nach einem herzlichen Dankeschön an die Moderatorin des Abends, Sonja Kautz, und an alle, die zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben, wurde es in der Halle gemütlich bei leckerem Couscous und afrikanischer Linsensuppe. (em)

Fotos: Jasmin Beutelsbacher

König Keks in vollbesetzter Festhalle!

Am Samstag, den 22.06. war es wieder soweit! Die SwingingKids des Liederkranz Magstadt 1839 e.V. luden zum Kindermusical ein und dabei ging es süß und scharf zur Sache.

Lang und hart probten sie, um das Musical „König Keks“ von Peter Schindler in Vollendung vorstellen zu können. Und der Fleiß hat sich gelohnt, die Zuschauer belohnten dies mit einer vollbesetzten Festhalle und ganz viel Applaus!

Im fernen Krokantien, einem Land in dem Bananenmilch und Honig fließen, regiert der König Keks, bewacht von einer Armee aus Gummibären. Sein Sohn Prinz Nougat aber ist schon viel zu lang auf Entdeckungsreise nach neuen, süßen Geschmäckern. König Keks meint, er solle endlich heiraten. Als nach langem Warten der Prinz endlich in den elterlichen Palast zurückkehrt, hat der König schon eine Vorauswahl an Heiratskandidatinnen getroffenen. Drei Damen stellt er ihm noch am gleichen Abend vor, von welcher er eine zu seiner Frau nehmen soll. Doch der Prinz hat auf den Chili-Inseln bereits sein Herz an Olivia verloren, der Tochter von Baron Pfefferkorn, dem dortigen Herrscher.

Der König ist nicht begeistert, passt süß und scharf doch so gar nicht zusammen! Traurig darüber, seiner Liebe nie mehr begegnen zu können, flüchtet der Prinz in den Baumkuchenwald, wo er dem Bösen Brösel begegnet, welcher jeden zu Karamell versteinern lässt.

Des Königs mutigster Gummibär Gelatino, der verschnupft ist, beschließt darauf Olivia, die Angebetete, nach Krokantien zu holen. Die beiden wollen dem Bösen Brösel mit Pfeffer einen Streich spielen, um es so zu besiegen, damit alle vom Karamellbann erlöst werden. Der Trick klappt, das Böse Brösel verwandelt sich zum Pfefferkuchenmann. Alle, die dort gefangen waren, sind jetzt wieder frei, darunter auch die Mutter des Prinzen und auch die Mutter von Olivia. Nachdem sie nun wieder glücklich vereint sind beschließen die Könige sich gegenseitig zu unterstützen und zu beliefern. Es passt also doch! Süß und scharf!

Mit tollen Kostümen und einer gelungenen Bühnenkulisse war das Musical ein voller Erfolg. Die SwingingKids hatten dieses Mal viele Solistenrollen zu besetzen, die sehr gelungen dargestellt wurden. Die kleinen Gummibären zeigten eine super Vorstellung. Chorleiterin Birgit Leppin war mit vollem Einsatz, viel Freude und hohem Engagement wieder die führende Person. Rundum war es ein sehr gelungener Auftritt des Kinderchores! Wir freuen uns schon auf das nächste Musical im Jubiläumsjahr 2014!

Sarah Beutelspacher

Große Gefühle in einem großartigen Konzert – „Feel the Love“

Die Chöre des Liederkranz Magstadt 1839 e.V. sangen Lieder rund um die Liebe und das Leben. Das große Konzert fand am 6.Oktober in der Festhalle statt.

Aufgeregt, glücklich und ziemlich nervös konnten die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes beobachten, wie sich die mit viel Liebe zum Detail, getreu dem Motto des Abends, dekorierte Halle mit nahezu 400 Besuchern füllte. Schon im Foyer erwartete die Besucher eine kleine Überraschung zum Naschen, denn Schokolade macht ja gute Laune.

Aber schon beim ersten Lied der SwingingKids, die das große Oktoberkonzert “Feel the Love” eröffneten, war keine Schokolade mehr nötig, die Jüngsten begeisterten das Publikum mit ihrer grenzenlosen Freude am Singen. Unter der Leitung von Birgit Leppin war es so schön, auf der Welt zu sein, und alle packten ihre Badehosen ein. Auch wenn man sagt, que sera, so war die yellow submarine genau richtig, um mal fröhlich abzutauchen! Mit über zwanzig Kindern hat der Liederkranz einen tollen Nachwuchschor, bei dem auch viele Jungs begeistert mitmachen.

InTakt, der ehemals als Projektchor gegründete Ableger des Liederkranzes, hat sich mittlerweile zur stimmenstärksten Chorgruppe entwickelt, das erste Lied aber führte mit Gefühl und Leichtigkeit das Publikum auf das Thema des Abends ein: Can You Feel The Love Tonight?

Ein verliebtes Pärchen (Julika Homolka und Daniel Dietrich) im Park auf einer romantischen Bank, sanftes Licht und ein sich langsam aufbauender Chor zauberten die ersten Herzen in die Luft. Es entwickelte sich eine Atmosphäre der Gefühle, die alle in ihren Bann zog. Mit ausdrucksstarken Lyrics (Norman Werner, Barbara Lutz und Sonja Kautz), mit der Solostimme von Klaus Huber und dem Querflötensolo von Lara Willekes, mit den auf ein riesiges Herz projezierten stimmungsvollen Bildern und Filmen der Liebe und Freundschaft und mit Nebel, der die Tränen im Himmel und unter der Brücke fließendes Wasser simulierte.

Die Kraft der Worte und die visuellen Effekte, die Stimmen des Chores und die sensibel begleitende Musik (Peter Kreczmarsky Drums, Roland Hrastinski Bass und Michael Hajek Flügel) vereinte Dirigent Markus Geiger zu einem Klangensemble, das so manchem Zuhörer ein Gänsehautfeeling bescherte.

Für die Pause im Konzert hat sich der Liederkranz wieder eine „Süßigkeit“ einfallen lassen: Selbstgemachte Bowlen in den Farben der Liebe und der Hoffnung.

Auf die Bühne kam nun der Stammchor, um die roten Lippen swingen und singen zu lassen, unterstützt vom verliebten Pärchen im Petticoat und mit Elvistolle. Es folgten Schlagerklassiker, die alle immer gerne wiederhören, und ein Udo-Jürgens-Medley, das den Höhepunkt des Stammchorprogramms bildete. Als dann noch ein weinendes Mädchen von ihrem Schatz mit einer roten Rose beglückt wurde, war Marmor, Stein und Eisen gebrochen und der Applaus riesig!

Nun war es für Vereinsvorstandsvorsitzende Christa Stoll eine große Freude, das Konzert mit einem Dankeschön an alle Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne zu seinem Finale mit beiden Chören zu bringen: Magstadter, Ihr musstet lange über sieben oder mehr Brücken hinwegsehen! Gemeinsam mit den SwingingKids und unterstützt von der stimmgewaltigen Birgit Leppin als Solistin wurde es noch einmal Gänsehaut pur: Time to say Goodbye … Der letzte Ton ließ die „Herzen“ explodieren: mit lautem Knall schossen hunderte von glitzernde Herzen in den Festhallenhimmel und rissen die Besucher zu einem begeisterndem Applaus in die Realität zurück.

Was wäre aber ein solcher Abend ohne einen weiteren kulinarischen Leckerbissen. Schnell wurden von fleißigen Helfern die Stuhlreihen in Tischreihen umgewandelt, sodass die vielen Besucher des Konzertes mit selbstgemachter Kartoffelsuppe, die durch den Magen gehende Liebe genießen konnten – aber bitte mit Sahne!

Bis Mitternacht wurde gelacht, gegessen, getrunken und gesungen – der Liederkranz Magstadt hat die Liebe gefühlt – Feel The Love! (sk)

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SING MIT